Lesungen - ein neues Kapitel
Am Anfang stand die Idee, Gedanken einzuordnen. Meine eigenen und auch die von anderen. Hatte ich mich doch mit etlichen Menschen darüber unterhalten, wie laut und seltsam der eigene Kopf manchmal ist.
Der Weg von Sorgen und Befürchtungen zu einem nervösen (Angst)Hasen war nicht weit. Wie ich schon mal erwähnte, ist es nicht ungewöhnlich, dass Menschen ihren Ängsten Namen und Formen geben. Daraus entwickelte sich Furchtmar und nach und nach eine ganze Geschichte.
Figuren bekamen Stimmen, Szenen fanden ihren Rhythmus. Vieles wurde verworfen und neu geschrieben. Etliche Stellen wurden gestrichen, andere vertieft. Eine Geschichte wächst selten geradlinig, sondern eher in vielen kleinen Schritten.
Beim Schreiben hatte ich immer wieder Furchtmar und Jonas lebhaft vor Augen. Ich sah sie, wie sie durch ihre kleine Welt schritten, die sich nach und nach unter dem Geklicker meiner Tastatur entfaltete. Abenteuer mussten geschrieben und erlebt werden. Keine großen, eher alltägliches. Schließlich sollte die Geschichte keine Extremsituationen zeigen. Ganz bewusst die immer wieder auftauchenden Dinge des Lebens. Irgendwas zwischen Smalltalk, Arbeit und Telefonanrufen. Ich hätte Jonas auch vor Angst schreiend durch eine Vergnügungspark mit Dinosauriern rennen lassen können. Doch das ist erstens etwas alltagsfern und zweitens bin ich der Meinung, dass es so eine Geschichte schon gibt. 😉
Mehr über mein Buch „Der Hase des Unheils“ und aktuelle Informationen zum Roman findest du auf dieser Website.
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